Chris Cantell behadelt Die Politik: Lateinamerikanischer Schlüssel zum Weißen Haus
by Barbora Haramiova
Obwohl sie die größte Minderheit in den US darstellen, bekommen sie noch immer nicht, was sie verdienen. Man muss gerechterweise sagen, dass fast 39 Millionen von Lateinamerikanern seit Jahrzehnten die Prinzipien der amerikanischen Gesellschaft geformt haben.
Lateinamerikaner, die die Nichtweißen in der Anzahl überholten, haben einen starken Einfluss auf kommerzielle TV-Programme, z.B. auf die Sendung von Dora the Explorer, eine zweisprachige vorschulische Show, die die zweite Stelle auf der Popularitätsskala einnimmt. Die Vergrößerung der lateinamerikanischen Gesellschaft vergrößerteuch die Radio-Zuhörerschaft auf 7-8% und dazu werden auch mehrere Kinokarten verkauft. Trotz der auf den Markt eingeführten People en Espanol, die aktuell die sich am besten verkaufende spanischsprachige Zeitschrift in den US ist, trotz eines bedeutenden Anteils an den Nationalen Sportligen haben sie noch immer keine Stellen im Senat. Allerdings gibt es 23 lateinamerikanische Vertreter im US-Abgeordnetenhaus - 19 sind Demokraten und 4 Republikaner.
Es ist mehr als klar, dass Lateinamerikaner der Schlüssel zur Sicherung eines Sitzes im Weißen Haus sind. Beide wetteifernde Kandidaten wissen das. Und verfolgen genau Bush´ Schritte, da sowohl Obama, als auch McCain am Dienstag das Treffen in Washington mit mehr oder weniger starken Versprechen überflutet haben.
In ihren Reden bemühten sich beide das Publikum von ihrer beträchtlichen Unterstützung der verständnisvollen Immigrationsreform, eines besseren Schulsystems, besseren Arbeitsstellen und Sozial- und Gesundheitssicherung zu überzeugen. Während McCains Visionen sich in steurfreundliche utopische Zitate verwandelten, bot Obama wie gewöhnlich eine realistischere, trotzdem emotive Kampagne. Er betonte, dass der aktuelle republikanische Präsident seine Versprechen im Inneren des Weißen Hauses zugesperrt und so getan habe, wie die anderen vor ihm. Einfach vergessen. Obama verkündigte, das könne nicht mehr passieren. Er versprach Steuervergünstigung für das Mittelschichtgeschäft, obwohl er nicht derjenige ist, der eine allgemeine Steuersenkung garantieren könnte. Es sieht so aus, als ob der erste nichtweiße Kandidat auf die Schulden von Bush´Verwaltung hinweisen würde. Obama ist sich wahrscheinlich dessen bewusst, dass Amerika gerade dabei ist, die höchste Staatsverschuldung zu erleben. Und wie wir wissen, ist das nicht gerade das beste Thema, bei dem man die Menschen mit Märchen füttern sollte.
Immerhin, wenn man sich das der Rassenverteilung nach überlegt, wäre es logisch, wenn Obama eine überwältigende Mehrheit der Stimmen der afroamerikanischen Wähler bekommen würde. Obwohl die Umfragen seine führende Position bei dieser Wählergruppe beweisen, bleiben mehr als 26% der Lateinamerikaner unentschieden. Wenn man nach dem Duell Clinton - Obama fragt, stellt man fest, dass Lateinamerikaner die Stimme eher Clinton als Obama geben würden, im Verhältnis 2 zu 1. Geschichtlich gesehen, in Wahlen 1996 bevorzugten Lateinamerikaner die Demokratische Partei. 2004 bekam John Kerry 58% im Vergleich zu 40% für Bush.
related story: http://news.yahoo.com/s/ap/20080708/ap_on_el_pr/candidates_hispanics;_ylt=AmiqnfAgtudaIYFg.yIEtu.s0NUE
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posted by Lucia Adamova
Lateinamerikaner, die die Nichtweißen in der Anzahl überholten, haben einen starken Einfluss auf kommerzielle TV-Programme, z.B. auf die Sendung von Dora the Explorer, eine zweisprachige vorschulische Show, die die zweite Stelle auf der Popularitätsskala einnimmt. Die Vergrößerung der lateinamerikanischen Gesellschaft vergrößerteuch die Radio-Zuhörerschaft auf 7-8% und dazu werden auch mehrere Kinokarten verkauft. Trotz der auf den Markt eingeführten People en Espanol, die aktuell die sich am besten verkaufende spanischsprachige Zeitschrift in den US ist, trotz eines bedeutenden Anteils an den Nationalen Sportligen haben sie noch immer keine Stellen im Senat. Allerdings gibt es 23 lateinamerikanische Vertreter im US-Abgeordnetenhaus - 19 sind Demokraten und 4 Republikaner.
Es ist mehr als klar, dass Lateinamerikaner der Schlüssel zur Sicherung eines Sitzes im Weißen Haus sind. Beide wetteifernde Kandidaten wissen das. Und verfolgen genau Bush´ Schritte, da sowohl Obama, als auch McCain am Dienstag das Treffen in Washington mit mehr oder weniger starken Versprechen überflutet haben.
In ihren Reden bemühten sich beide das Publikum von ihrer beträchtlichen Unterstützung der verständnisvollen Immigrationsreform, eines besseren Schulsystems, besseren Arbeitsstellen und Sozial- und Gesundheitssicherung zu überzeugen. Während McCains Visionen sich in steurfreundliche utopische Zitate verwandelten, bot Obama wie gewöhnlich eine realistischere, trotzdem emotive Kampagne. Er betonte, dass der aktuelle republikanische Präsident seine Versprechen im Inneren des Weißen Hauses zugesperrt und so getan habe, wie die anderen vor ihm. Einfach vergessen. Obama verkündigte, das könne nicht mehr passieren. Er versprach Steuervergünstigung für das Mittelschichtgeschäft, obwohl er nicht derjenige ist, der eine allgemeine Steuersenkung garantieren könnte. Es sieht so aus, als ob der erste nichtweiße Kandidat auf die Schulden von Bush´Verwaltung hinweisen würde. Obama ist sich wahrscheinlich dessen bewusst, dass Amerika gerade dabei ist, die höchste Staatsverschuldung zu erleben. Und wie wir wissen, ist das nicht gerade das beste Thema, bei dem man die Menschen mit Märchen füttern sollte.
Immerhin, wenn man sich das der Rassenverteilung nach überlegt, wäre es logisch, wenn Obama eine überwältigende Mehrheit der Stimmen der afroamerikanischen Wähler bekommen würde. Obwohl die Umfragen seine führende Position bei dieser Wählergruppe beweisen, bleiben mehr als 26% der Lateinamerikaner unentschieden. Wenn man nach dem Duell Clinton - Obama fragt, stellt man fest, dass Lateinamerikaner die Stimme eher Clinton als Obama geben würden, im Verhältnis 2 zu 1. Geschichtlich gesehen, in Wahlen 1996 bevorzugten Lateinamerikaner die Demokratische Partei. 2004 bekam John Kerry 58% im Vergleich zu 40% für Bush.
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Labels: CantellTV, Chris Cantell, Christopher Cantell, digital broadcasting, Politics, SigEx Foundry, SigEx Telecom
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